Monitoring bei Safeserver

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Einblick geben, wie und aus welchen Gründen wir die Infrastruktur und Software monitoren.

Die von uns bereitgestellte Software wird für jeden Kunden als eigene Instanz zur Verfügung gestellt. Dadurch können wir Sie in die Lage versetzen, die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeit der Software auf Ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Die Instanzen werden auf einer von allen Kunden gemeinsam genutzten Infrastruktur betrieben, weil wir so die Kosten für den Betrieb niedrig halten können. Gemeinsame Infrastruktur heißt aber auch gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Kosten.

Wir erfassen deshalb Metriken und Gesundheitsdaten über die gesamte Infrastruktur, die in unser Monitoring einfließt, um den Betrieb sicherstellen zu können. Im Störungsfall wissen wir deshalb meist schon vor Ihnen, dass es irgendwo klemmt.

Zusätzlich erfassen wir Metriken über jede einzelne Instanz, damit wir unser Preismodell halten können. Sofern Sie in Ihrer individuellen Nutzung der gemeinsame genutzten Infrastruktur deutlich über dem Durchschnitt sind, werden wir auf Sie zukommen, um gemeinsam eine für alle Seiten optimale Lösung zu finden.

Beim Monitoring setzen wir auf die Open-Source-Software icinga und haben einen sehr schönen Benachrichtigungsworkflow im Störungsfall umgesetzt.

Sie können unter status.safeserver.de jederzeit den Gesundheitszustand der Gesamtinfrastruktur sehen. Bei der dort verwendeten Software handelt es sich um Cachet.

Die Metriken erfassen wir zu großen Teilen über selbstgeschriebene Software. Ermittelte Kennzahlen davon werden in Prometheus geschrieben und per Grafana visualisiert.

Backups bei Safeserver

Neben täglichen inkrementellen Backups werden bis zu 2 Vollbackups erstellt. Die maximale Vorhaltezeit für Backups liegt dabei bei 2 Monaten.Wir backupen keine Software. Wir backupen Ihre individuellen Daten. Je nach Software sind das Konfiguration in Datenbanken und Files im Filesystem. Jedes Backup wird individuell von jeder Instanz erstellt und mittels PGP verschlüsselt abgelegt. Dieser Prozess ist automatisiert abgebildet und wird unter anderem mit folgenden tollen Tools realisiert duply, duplicity und restic.

Im Wiederherstellungsfall wird über ein automatisiertes Deployment via Jenkins, Gitlab, Rancher und OpenNebula zuerst die Software zusammengebaut und mit Ihren aktuellsten individuellen Daten beatmet.

Und ja: Wir haben das mehrfach getestet. Auch das Wiederherstellen :)